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Das Leben mit Schicksal und Protest

1997 bekam ich meine erste und analoge Spiegelreflexkamera, eine Canon 500 N, die bis heute mein Eigen ist. Ihren ersten, richtigen Einsatz bekam sie nur ein Jahr später, im ca. 1.000 km entfernten (ehemaligen) Yugo, nahe Belgrad/Novi Sad, nur wenige Monate vor der Operation Allied Force.
Eine Reise, die mich  emotional bis heute nicht mehr los gelassen hat, denn der Krieg war zu dieser Zeit bereits in diesem Land und in den Menschen. Es ist zudem die Geschichte meiner Canon 500 N.

Ich wechselte in den nächsten Jahren in Richtung Portraitfotografie/Fashion, belegte Preise und nahm an diversen Wettbewerben teil oder es wurden Fotos von mir ausgestellt.

Im Jahr 2004 fanden im Zuge der Agenda 2010 erste Proteste und Demonstrationen in ganz Deutschland statt. Ich war auf Großdemonstrationen wie z.B. in Berlin oder Leipzig. Es folgte eine kurze Tätigkeit beim Ruppiner Anzeiger im schönen Brandenburg.

Durch meinen Umzug nach Berlin fand ich im Jahre 2008/2009 zur Streetart-Fotografie. Hier tobte ich mich einige Jahre sehr glücklich in Berlin und Hamburg so richtig aus, hatte aber den Blick von der Demofotografie nie verloren, denn Menschen und Proteste sowie ihre Bewegungs-Formation haben mich schon immer interessiert.

Ab 2013 fing ich wieder verstärkt an, überwiegend Demonstrationen sowie soziale, kulturelle, politische und künstlerische Aktivitäten zu fotografieren. Meist in Berlin und im Umland.

Weil es mir das wichtigste ist, als freier Fotograf nicht einseitig und neutral berichten zu können, trat ich Ende 2014 einem Journalisten-Verband bei, der mich zu Ende 2016, vermutlich nach einem zu kritischen Artikel, ausgeschlossen hat. (Ich kann beruhigen, es war nicht ver.di oder DJV). Die offiziellen Beweggründe dazu wurden anders benannt, mein Jahresbeitrag für 2017 wurde natürlich nicht ausgezahlt bzw. rückgebucht.  😉

Seit dieser Zeit pausiere ich.
Ich suchte lange nach einem neuen Konzept z.B. die Präsentation ausgewählter s/w Fotos, Portraits/Interviews von/mit Menschen, das starten eines Projektes mit meiner russischen Leica-Kopie oder die Überlegung, irgendwann einfach mit der Demofotografie weiter zu machen.
Ich habe mich für letzteres entschieden und strebe an, ab ca. 2019 mit einem neuen Journalisten-Verband im Rücken sowie bis dahin neuer Technik (statt Canon EOS 400 D) wieder zur Demofotografie zurück zu kehren, allerdings nicht mehr so umfangreich wie in den Jahren zuvor!

Hier im Blog möchte ich einige Demos und Proteste ab ca. 2004 in kleinen Foto- und Textstrecken präsentieren, aber auch vereinzelt Themen rund um die Querfront.
Auf flickr findet sich zu Dokumentationszwecken mein Fotoarchiv, ansonsten sind meine Bilder zusammen mit anderen Journalisten auch bei Berlin-Reportagen zu sehen.


Support my work!

Ich arbeite frei, d.h. ich habe keine Anstellung bei einer Agentur oder Zeitung. Meine Arbeiten sind nicht kommerziell! Das hat zum Vorteil, das ich meine Themen ganz unabhängig selber bestimmen kann, die ich fotografieren und/oder auch dokumentieren möchte.
Wenn Sie mich unterstützen möchten, können Sie dies über folgenden Weg via PayPalMe tun, vielen Dank!

Steffi Reichert
© 2004-2018 Alle Rechte vorbehalten // All rights reserved!
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